Mo - Fr: 9:00 – 12:00 Uhr
Tel.: 0 8142 / 448 468 - 0
Email: info@sw-olching.de
Stadtwerke Olching
Ilzweg 1, 82140 Olching
Über unseren Ökostrom aus Wasserkraft freut sich nicht nur die Natur, sondern auch Ihre Familie und ihr Geldbeutel. Als ausgezeichneter Anbieter mit dem Siegel als Top Lokalversorger für Strom bestätigt, denn wir bieten die richtige Kombination aus fairen Preisen, regionalem Engagement, hervorragendem Service und umweltfreundlichen Produkten.
Sie mögen Sonnenschein und möchten gerne Ihren eigenen Ökostrom produzieren? Wir bauen Ihnen eine maßgeschneiderte Anlage auf Ihr Dach und kümmern uns auch die nächsten 100 Jahre darum!
Strom ist nicht gleich Strom. Aus welchen Energiequellen sich der Ökostrom bei unseren Produkten genau zusammensetzt, erfahren sie hier.
Wir liefern Ihnen ausschließlich Strom, der unseren Vorstellungen von einer nachhaltigen Energieerzeugung gerecht wird. Unsere Stromtarife setzen sich zu 100% aus Wasserkraft zusammen.
Mit Ihrer Ökostromwahl sparen Sie somit jährlich ein bis zwei Tonnen CO2 in Ihrem Haushalt ein!
Weitere Informationen zur regenerativen Stromerzeugung in Olching finden Sie [HIER].
Unter Ökostrom versteht man Strom, der aus erneuerbaren, regenerativen, bzw. aus nachhaltigen Energiequellen gewonnen wird. Hierzu zählen zum Beispiel Strom aus Sonnenenergie, Wasserkraft oder Windenergie. Ökostrom ist ein entscheidender Bestandteil einer nachhaltigen Energieversorgung.
Das Hauptargument bei Ökostrom liegt demnach in der Art und Weise wie dieser gewonnen wird. Die Energiequellen hierfür sind erneuerbar und damit nachhaltig für die Umwelt, im Gegensatz zur konventionellen Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen oder Atomkraftwerken.
Ökostrom wird grundsätzlich aus erneuerbaren Energien und nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Unter erneuerbaren Energien versteht man Energien, die nach menschlichen Zeiträumen kontinuierlich verfügbar sind. Dazu gehören Wasser- und Windkraftanlagen, Photovoltaik und Sonnenenergie sowie Erdwärme. Diese Energiequellen stehen quasi unerschöpflich zur Verfügung und setzen bei ihrer Nutzung kein CO2 oder andere Schadstoffe frei.
Unter nachwachsenden Rohstoffen versteht man organische Rohstoffe, die zum Beispiel aus land- oder forstwirtschaftlicher Produktion stammen. Ein bekannter Vertreter aus diesem Bereich, den viele auch aus der privaten Nutzung kennen, ist der Rohstoff Holz. Weitere Vertreter dieser Kategorie sind Stroh, Mais, Abfälle aus Haushalten, Industrie sowie Land- und Forstwirtschaft. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wurde das CO2, das bei der Verwendung dieser Rohstoffe freigesetzt wird, während dem Anbau der Rohstoffe zuvor der Atmosphäre entzogen. Da die nachwachsenden Rohstoffe kontinuierlich wieder angebaut werden, wird das freigesetzte CO2 der Atmosphäre auch wieder entnommen. Nachwachsende Rohstoffe sind somit CO2 neutral.
Der Bezug von Ökostrom erlaubt es jedem einzelnen Verbraucher, aktiv die Energiewende voranzubringen. Denn die entsprechende Menge an Ökostrom muss an anderer Stelle erzeugt und in das Stromnetz eingespeist werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird also befördert. Gleichzeitig sinkt der Anteil an fossilen und nuklearen Energiequellen und es verringern sich die CO2 Emissionen.
Mit dem Beziehen von Ökostrom kann somit jeder einzelne zur erfolgreichen Energiewende beitragen und den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen befördern.
Wer sich für einen Ökostromanbieter entscheidet, erhält erstmal keinen Ökostrom direkt aus der Steckdose. Das ist weder notwendig noch technisch zu realisieren. Ökostrom unterscheidet sich im Stromnetz nicht von konventionellem Strom. Gleichzeitig ist es nicht möglich Ökostrom gezielt an einzelne Haushalte zu liefern und andere Haushalte mit konventionellem Strom zu beliefern. Denn alle Haushalte hängen am gleichen Stromnetz.
Das Prinzip von Ökostrom ist also nicht die direkte Belieferung von Kunden. Wer Ökostrom bestellt, bezahlt dafür, dass eine bestimmte Menge Strom aus umweltfreundlicher Erzeugung in das Stromnetz eingespeist wird. Dafür wird entsprechend weniger Strom aus fossilen Energieträgern erzeugt. Der Kauf von Ökostrom ändert den gesamten Strom-Mix. Ein Kunde der Strom aus Wasserkraft bestellt, erhält nicht direkt diesen Strom aus seiner Steckdose. Das Wasserkraftwerk befindet sich möglicherweise weit entfernt vom Kunden. Aber der Ökostromanbieter kann mehr Strom in diesem Kraftwerk erzeugen und einspeisen. Dafür wird entsprechend weniger Strom zum Beispiel aus Kernkraftwerken oder Kohlekraftwerken benötigt und eingespeist.
Erneuerbare Energien unterliegen aufgrund verschiedener Faktoren, wie Sonneneinstrahlung, Jahreszeiten oder der Windstärke gewissen Schwankungen. Da im Stromnetz zu jedem Zeitpunkt genauso viel Strom eingespeist werden muss, wie gerade entnommen wird, steigt mit der verstärkten Nutzung von Ökostrom auch der Bedarf an intelligenten Speichermöglichkeiten.
Derzeit müssen solche Schwankungen teilweise durch das Zuschalten von konventionellen Energiequellen ausgeglichen werden. Intelligente Speichermöglichkeiten sind sowohl auf Netzebene als auch lokal bei einzelnen Verbrauchern möglich. Speichermöglichkeiten umfassen zum Beispiel Batteriesysteme, Pumpspeicherkraftwerke oder die Umwandlung von überschüssigem Ökostrom in synthetisches Erdgas. Einige dieser Speicherlösungen werden heute bereits praktisch und kosteneffizient eingesetzt. Andere befinden sich noch in der Entwicklung oder befinden sich kurz vor der Marktreife.
Durch die weiter steigende Zunahme in der Nutzung von erneuerbaren Energien und Ökostrom wird auch die Entwicklung von kosteneffizienten Speicherlösungen immer wichtiger. Nur damit wird es zukünftig möglich sein, überflüssigen Ökostrom abzufangen, zu speichern und genau dann wieder einzuspeisen, wenn er tatsächlich benötigt wird. Intelligente Speicherlösungen für Ökostrom sind somit ein entscheidender Kernbereich der Energiewende.