Der Vollkostenvergleich

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FERNWÄRME ZAHLT SICH AUS

DER VOLLKOSTENVERGLEICH

Fernwärme kommt das ganze Jahr über direkt zu Ihnen nach Hause. Dank effizienter Steuerung, intelligenter Technik und nahezu verlustfreier Energieübertragung ist Fernwärme im Einsatz ökologisch, wirtschaftlich und nachhaltig.

Für Neubaugebiete oder die Umrüstung von alten Heizsystemen im Eigenheim erweist sich Fernwärme für Investoren und Hausbesitzer daher oft als wirtschaftliche Lösung. Umweltfreundlicher ist sie gegenüber herkömmlichen Heizöl- oder Erdgasheizungen allemal.

Heizen ist nicht gleich Heizen

Heizsysteme unterscheiden sich beim Energieverbrauch. 1kWh Fernwärmeenergie wird in Ihren Haus wirklich in die gleiche Energiemenge an Wärme umgesetzt. Bei einer Gasheizung dagegen müssen Sie aufgrund des schlechteren Wirkungsgrads etwa das 1,25- bis 1,65-fache an Energie für die gleiche Wärme aufbringen.

Auch in ihrem Aufbau variieren die verschiedenen Heizungsarten, daher sollten für den objektiven Kostenvergleich neben den Brennstoff- oder Betriebskosten auch diese Ausgaben miteinbezogen werden:

  • einmalige Kosten für die Installation der Anlage mit Hausanschluss und allem Zubehör
  • Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen)
  • Wartungskosten für die Anlage
  • Nebenkosten (z.B. Tankversicherung, Schornsteinfeger oder Stromkosten für die Heizung)

Diese umfassende Rechnung wird als Vollkostenvergleich bezeichnet und ist in der deutschen Norm VDI 2067 definiert. Dabei spielt auch die Energieeffizienz der Anlagen einen bedeutende Rolle, ähnlich wie die Haltbarkeit der Anlage. Während ein normaler Heizungskessel regelmäßig 20 Jahre nutzbar ist, ist unsere Fernwärmeheizung auf die Lebensdauer Ihres Hauses angelegt. Weitere Kosten fallen nicht an, jedoch ist die Nutzungsdauer nach der Norm auf 40 Jahre angesetzt.

Daniel Grewing

Vertriebsleiter

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Telefon:
08142-448 468-30

VERGLEICH

Nun zeigen wir an drei Haushaltsbeispielen, jeweils mit einer Heizleistung von 15kW, wie sich verschiedene Heizsysteme im Vollkostenvergleich pro Jahr schlagen. Die Preise sind Mittelwerte des Jahres 2015.

Familie Weber hat vor ein paar Jahren gebaut, ein schickes Einfamilienhaus bei dem eine Erdgasheizung mit Solarthermie installiert wurde. Daher muss auf der Jahresrechnung der Webers neben den reinen Heizkosten noch der Einbau des Heizungssystems (Therme, Hausanschluss für Erdgas, Solaranlage und Kamin), die anteiligen Kosten für den Heizungsraum und natürlich Nebenkosten wie Kaminkehrer oder Wartung hinzugefügt werden. Die Heizung muss zudem auch einer regelmäßigen Emissionsprüfung unterzogen werden und auf Erdgas entfällt eine Energiesteuer.

Familie Weber entstehen pro Jahr folgende Kosten:

Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen): 1644€
Wartung und Betrieb: 370€
Grundkosten Anschluss: 155€
Brennstoffkosten: 1165€
Jährliche Vollkosten: 3334€

Das Ehepaar Schmidt ist in ein älteres Reiheneckhaus gezogen und hat die alte Ölheizung gegen ein neues Heizungssystem auf Pellet-Basis ersetzt. Da Herr Schmidt als zweiter Hausvorstand früher Ingenieur war, freut er sich, in seiner Freihzeit auch mal selbst an der wartungsintensiven Pelletheizung basteln zu können. Neben den Anschaffungs- und Wartungskosten für Kessel und Kaminkehrer muss auch ein Lagerbehälter für die Holzpellets installiert und entsprechend in Vorleistung mit Brennmaterial befüllt werden – zumindest in dieser Hinsicht ändert die neue Heizung wenig. Immerhin kriecht aber nicht mehr der Geruch von Öl in jede Ritze, sondern das angenehme Aroma von Holz erfüllt das Haus beim Heizen.

Insgesamt entstehen den Schmidts pro Jahr folgende Kosten:

Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen): 1275€
Wartung und Betrieb: 630€
Grundkosten Anschluss: 0€
Brennstoffkosten: 1765€
Jährliche Vollkosten: 3670€

Ein Bauträger hat sich entschieden, eine Gruppe von Einfamilienhäusern in einem Neubaugebiet zu errichten. Die Gegend ist bereits für Fernwärme erschlossen und die Energie wird ökonomisch und ökologisch effizient erzeugt. Zudem haben die Häuser mehr Wohn- und Nutzfläche, weil durch die kompakte Fernwärme-Übergabestation kein separater Heizungsraum gebraucht wird. Daher können sich die Investoren über niedrige Kosten bei der Anschaffung freuen und jedes Haus erhält eine Anlage mit Wärmetauscher. Die Fernwärmeheizung ist zudem von der Emissionsprüfung befreit. Die Grundkosten für den Anschluss und die Energiekosten amortisieren sich daher leicht.

Pro Haus haben die Bauträger folgende Kosten pro Jahr:

Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen): 680€
Wartung und Betrieb: 45€
Grundkosten Anschluss: 695€
Brennstoffkosten: 1760€
Jährliche Vollkosten: 3180€
+ Fall 1: Einfamilienhaus mit Gasheizung und Solarthermie

Familie Weber hat vor ein paar Jahren gebaut, ein schickes Einfamilienhaus bei dem eine Erdgasheizung mit Solarthermie installiert wurde. Daher muss auf der Jahresrechnung der Webers neben den reinen Heizkosten noch der Einbau des Heizungssystems (Therme, Hausanschluss für Erdgas, Solaranlage und Kamin), die anteiligen Kosten für den Heizungsraum und natürlich Nebenkosten wie Kaminkehrer oder Wartung hinzugefügt werden. Die Heizung muss zudem auch einer regelmäßigen Emissionsprüfung unterzogen werden und auf Erdgas entfällt eine Energiesteuer.

Familie Weber entstehen pro Jahr folgende Kosten:

Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen): 1644€
Wartung und Betrieb: 370€
Grundkosten Anschluss: 155€
Brennstoffkosten: 1165€
Jährliche Vollkosten: 3334€
+ Fall 2: Reihenhaus mit Holzpellet-Heizung

Das Ehepaar Schmidt ist in ein älteres Reiheneckhaus gezogen und hat die alte Ölheizung gegen ein neues Heizungssystem auf Pellet-Basis ersetzt. Da Herr Schmidt als zweiter Hausvorstand früher Ingenieur war, freut er sich, in seiner Freihzeit auch mal selbst an der wartungsintensiven Pelletheizung basteln zu können. Neben den Anschaffungs- und Wartungskosten für Kessel und Kaminkehrer muss auch ein Lagerbehälter für die Holzpellets installiert und entsprechend in Vorleistung mit Brennmaterial befüllt werden – zumindest in dieser Hinsicht ändert die neue Heizung wenig. Immerhin kriecht aber nicht mehr der Geruch von Öl in jede Ritze, sondern das angenehme Aroma von Holz erfüllt das Haus beim Heizen.

Insgesamt entstehen den Schmidts pro Jahr folgende Kosten:

Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen): 1275€
Wartung und Betrieb: 630€
Grundkosten Anschluss: 0€
Brennstoffkosten: 1765€
Jährliche Vollkosten: 3670€
+ Fall 3: Neubau Einfamilienhaus mit Fernwärme

Ein Bauträger hat sich entschieden, eine Gruppe von Einfamilienhäusern in einem Neubaugebiet zu errichten. Die Gegend ist bereits für Fernwärme erschlossen und die Energie wird ökonomisch und ökologisch effizient erzeugt. Zudem haben die Häuser mehr Wohn- und Nutzfläche, weil durch die kompakte Fernwärme-Übergabestation kein separater Heizungsraum gebraucht wird. Daher können sich die Investoren über niedrige Kosten bei der Anschaffung freuen und jedes Haus erhält eine Anlage mit Wärmetauscher. Die Fernwärmeheizung ist zudem von der Emissionsprüfung befreit. Die Grundkosten für den Anschluss und die Energiekosten amortisieren sich daher leicht.

Pro Haus haben die Bauträger folgende Kosten pro Jahr:

Kapitaldienst (Zinsen und Abschreibungen): 680€
Wartung und Betrieb: 45€
Grundkosten Anschluss: 695€
Brennstoffkosten: 1760€
Jährliche Vollkosten: 3180€

Fazit

Fernwärme kann sich im Vollkostenvergleich mit anderen Energieträgern auf jeden Fall sehen lassen. Der niedrige Anschaffungspreis zusammen mit dem hohen Komfort und der Sicherheit machen Fernwärme auch langfristig absolut unschlagbar. Deshalb kann man sich auf stabile Heizkosten einstellen und sich schon heute auf den Ausbau des Fernwärme-Netzes freuen!

Weitere technische Informationen zu Fernwärme finden Sie unter Hintergründe & Informationen.

Wenn Sie weitere Fragen zu Anschluss, Verfügbarkeit oder generell zu Fernwärme in Olching haben, freut sich unser Team jederzeit auf Ihre Kontaktaufnahme und hilft Ihnen gerne weiter! Alternativ füllen Sie bitte das Interessentenformular aus und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.